Kunsthandel
Joachim Czambor
0
Max Merker Der Regenstein bei Blankenburg im Harz.
Max Merker Der Regenstein bei Blankenburg im Harz. - Artikelfoto <?=$n?>/<?=$num_fotos?>
Max Merker Der Regenstein bei Blankenburg im Harz. - Artikelfoto <?=$n?>/<?=$num_fotos?>
Max Merker Der Regenstein bei Blankenburg im Harz. - Artikelfoto <?=$n?>/<?=$num_fotos?>

Max Merker Der Regenstein bei Blankenburg im Harz.

Max Merker Der Regenstein bei Blankenburg im Harz. Der Weimarer Landschaftsmaler hinterließ zahlreiche Darstellungen des Weimarer Landes, darüber hinaus zog es ihn regelmäßig nach Oberfranken, Italien und in den Harz, um das Harzstädtchen Blankenburg fand er unzählige malerische Sujets, die er in Gemälden wie ”An der Teufelsmauer im Harz (1885)” festhielt, besondere Aufmerksamkeit widmete er jedoch dem altehrwürdigen Regenstein mit den Resten der mittelalterlichen Raubritterburg und verewigte ihn in mehreren Gemälden, im vorliegenden Gemälde findet sich die wohl charaktervollste Ansicht des hoch über der umgebenden Sommerlandschaft thronenden, steil abfallenden Sandsteinplateaus, mit den in den Fels gehauenen mittelalterlichen Resten der Burg und dem 1736 explodierten Pulverturm unter duftig bewölktem Himmel, stimmungsvolle, minimal pastose Landschaftsmalerei mit sehr schönem Licht, hierzu bemerkt Walther Scheidig in ”Die Weimarer Malerschule”: ”Von Hagens Schülern ist in diesen Jahren (1880er Jahren) Max Merker zu beachten, der, ähnlich wie Rohlfs, von Struys her eine unmittelbare Beziehung zur Landschaft als des Gemälde-”Modells” gewonnen hatte. Mit Rohlfs hat er in den Steinbrüchen an der Belvederer Allee vor Weimar gemalt, ... In dem Bild von 1886 ist er mit Aufmerksamkeit und gutem Können dem Spiel des Lichts ... nachgegangen. Dass das Gemälde in matten Tönen steht und einen Schleier trägt, macht einen Teil seiner Reize aus ... Merker ist später in seiner Heimatstadt Weimar ansässig geblieben. Er hat in kleinen Gemälden Erfreuliches geleistet.”, Öl auf Karton, rechts unten schwer lesbar signiert und datiert ”Merker 1885”, Malgrund wellig, reinigungsbedürftig, gering restaurierungsbedürftig, in alter Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaß ca. 46,5 x 70,5 cm. Künstlerinfo; dt. Maler und Grafiker (1861 Weimar bis 1928 Weimar), 1881–89 Studium an der Kunstschule Weimar bei Alexander Struys und Woldemar Friedrich 1886–89 Meisterschüler bei Theodor Hagen, unternahm Studienreisen nach Italien (unter anderem nach Rom, Capri und Sizilien), Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der freien Vereinigung Weimarischer Künstler und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, tätig in Weimar, Quellen: Thieme-Becker, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule”, Boetticher, Dressler, Saur, Müller-Singer und Wikipedia.
ArtikelId10171
KategorieGemälde
EinordnungWeimarer Malerschule
VerkäuferKunsthandel Joachim Czambor
ArtikelstandortErfurt, Lange Brücke 46/47
Versandkosten1€ 35,00  innerhalb DE
€ 45,00  innerhalb AT/CH
andere Länder auf Anfrage
Selbstabholung möglich
Lieferzeit3-7 Tage
Preis1 € 1.400,00