Arne Vodder für Sibast Stühle Mid Century Rosewood Leder dänisch. Wenn Sie sich für antike oder Vintage Möbel entscheiden, reduzieren Sie Ihren ökologischen Fußabdruck, da weniger Abfall entsteht, die Nachfrage nach neuen Materialien sinkt und die Lebensdauer der Produkte wird verlängert. Am bekanntesten ist Vodder für seine Möbeldesigns - einfache Stücke aus natürlichen Materialien wie Rosen- und Teakholz, oft in ursprünglicher Form und gelegentlich mit farbenfroher Vertäfelung betont. In seiner Laufbahn arbeitete Vodder mit mehreren renommierten Marken zusammen, entwarf Schränke, Tische, Sitzmöbel und noch mehr für die Möbelhersteller Fritz Hansen, France & Son, Nielaus, Sibast, Kircodan (für den er Gartenmöbel gestaltete), wie auch für Kaufhäuser, darunter Havemanns Magasin A/S, deren Inneneinrichtung von ihm entworfen wurde. Auch wenn Vodder heutzutage weniger bekannt ist als manch einer seiner Zeitgenossen, so waren seine Arbeiten zu Lebzeiten doch sehr beliebt. Zwischen den Fünfzigern und Siebzigern konnte man Vodders Möbeldesigns im Weißen Haus bei Jimmy Carter und in Kairo bei Präsident Anwar Sadat vorfinden. Außerdem gehörten sie zur Ausstattung in den Büros der Vereinten Nationen in Genf und zu jener zahlreichen Hotels, Banken und Botschaften weltweit. Bewundern konnte man die Designs Vodders sowohl in Einzelvorführungen als auch in Gruppenausstellungen in Verbindung mit Verner Panton und Nanna Ditzel. Vodder verstarb im Jahr 2009. Helge Sibast wurde von seinem Vater ausgebildet und war verantwortlich für viele der erfolgreichsten Entwürfe, darunter die beiden aus 1953 stammenden Stühle No. 7 Chair und No. 8 Chair. Außerdem beauftragte er erstklassige Designer jener Zeit, wie zum Beispiel Grete Jalk, um das Sibast Sortiment weiterzuentwickeln. Vor allem Arne Vodder arbeitete zischen den 50ern und 70ern sehr häufig mit Sibast zusammen. Es ist anzumerken, dass Vodder im Jahr 1957 den ersten Preis der X Triennale in Mailand für das No. 29A Sideboard für Sibast gewann. In den 80er Jahren ging die Vorliebe für modernes dänisches Mobiliar zurück und der Erfolg nahm ab. 1984 - ein Jahr vor dem Tode Helges - verkaufte die Familie das Unternehmen, behielt aber klugerweise das Urheberrecht für die meisten seiner erfolgreichen Designs. Im Jahr 2012 belebten Ditlev und Anna, die vierte Sibast Generation, die Firma wieder und produzieren heute einige der kultigsten Werke aus der Jahrhundertmitte sowie einige neue Entwürfe mit dem gleichen Spirit.