Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930


Foto 1: Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930
Foto 2: Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930
Foto 3: Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930
Foto 4: Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930
Foto 5: Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930
Foto 6: Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930
Foto 7: Vase Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte Ausführung wohl Moser Art Deco um 1930
Vase, Entwurf Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte, Ausführung wohl Moser, Art Deco um 1930. Farbloses Glas, am Boden bezeichnet "JH" und "WW" für Josef Hoffmann und für die Wiener Werkstätte, sehr schöne strenge Form mit kurzem Fuß und sich schalenförmig weitendem Vasenkörper, umlaufend facettiert geschliffene und polierte Oberfläche, sehr guter altersgerechter Zustand mit normalen Gebrauchsspuren, H 14cm.
Hoffmann, Josef, * 15. 12. 1870 Pirnitz (Brtnice, Tschechische Republik), 7. 5. 1956 Wien, Architekt und Gestalter von Gebrauchsgegenständen. Studierte 1892-95 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei C. Freiherr von Hasenauer und O. Wagner, in dessen Atelier er seine Laufbahn begann (Mitarbeit an der Wiener Stadtbahn). Als Mitbegründer der Wiener Secession 1897 wurde er neben J. M. Olbrich zu deren führendem Architekten (Ausstellungs- und Innenraumgestaltungen). 1899-1937 Professor an der Wiener Kunstgewerbeschule. Mit F. Waerndorfer und K. Moser gründete Hoffmann 1903 die Wiener Werkstätte, die eine führende Rolle im österreichischen Kunstgewerbe spielte, bis sie 1932 aufgrund wirtschaftlicher Probleme geschlossen werden musste. 1912 gründete Hoffmann den Österreichischen Werkbund, dem er bis 1920 angehörte. Seine bedeutendsten Leistungen im Monumentalen stellen das Sanatorium in Purkersdorf, Niederösterreich, (1903-05, 1927) und das Palais Stoclet (1905-11) in Brüssel dar. In Wien schuf Hoffmann zahlreiche Villenbauten, unter anderem in den Villenkolonien Hohe Warte und Kaasgraben (beide Wien 19) sowie in der Werkbundsiedlung (Wien 13). Auch mehrere Gemeindebauten (teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Architekten) stammen von Hoffmann (unter anderem Klosehof, Wien 19, Winarskyhof mit P. Behrens, J. Frank, O. Strnad und O. Wlach, Wien 20). Innenraumgestaltungen schuf Hoffmann unter anderem für das Kabarett "Fledermaus" (1909), die Österreichische Staatsdruckerei (1909) und das Grabencafé (1912). Häufig wiederkehrendes Motiv in seinen Werken ist das Quadrat ("Quadratl-Hoffmann"). Als einer der Wegweiser des Wiener Jugendstils stieß Hoffmann zu Beginn des Jahrhunderts zunächst zu einer radikalen, an kubistisch-abstrakte Gestaltungen gemahnenden Form vor, folgte dann aber gemäßigteren Idealen und griff später generationstypisch auch klassizistische Elemente auf (Villa Skywa-Primavesi, 1913-15), zum Teil nahm er auch Merkmale des Art déco vorweg. Großer Österreichischer Staatspreis 1950.

Maße: Höhe 14 cm, Durchmesser 15 cm
Einordnung: Glas / Art Deco
Artikel Nr.: 07926
Preis: Preis auf Anfrage